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Kindergarten St. Johannes

 

   Aus der Chronik des Kindergarten St. Johannes  
  Aus der Chronik des Marktes Wilhermsdorf von Armin Dürr (S. 226 bis 228)

"Der St. Johanniszweigverein und seine Kinderbewahranstalt"
Kaufurkunde - Bei Klick: Bergrößerung in einem neuen Fenster!"Von Beginn an machte sich der Verein die Errichtung einer Kinderschule zur Aufgabe. In einem Ort wie Wilhermsdorf, wo es eine zunehmende Zahl von Arbeiterfamilien gab, die darauf angewiesen waren, daß beide Elternteile tagsüber arbeiten gingen, stellte sie ein dringendes Erfordernis dar. Der Verein widmete sich zunächst der Sammlung der zur Einrichtung einer Kinderschule benötigten Gelder. Neben der Sammlung von Spenden trat die Verlosung von Gegenständen während der Kirchweih. Zu diesen Mitteln kamen öffentliche Gelder hinzu. Im Januar 1911 konnte der Verein für 530 Mark vom Lehenärar 0,36 Tagwerk der Lehenswiesen erwerben. Bereits am 10. September desselben Jahres folgte die Grundsteinlegupg und am 22. September 1912 konnte das im fränkischen Landhausstil errichtete Gebäude der "Kinderbewahranstalt" der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Schon am darauffolgenden Tag wurde der "Anstaltsbetrieb" aufgenommen. Neben der Kleinkinderschule, in der Kinder von zwei bis sechs Jahren betreut wurden, fand auch eine Handarbeitsschule für "Mädchen und Jungfrauen" ihren Platz in dem Gebäude. Als Betreuerinnen versahen hier Diakonissen aus Neuendettelsau ihren Dienst.

Bei Klick: Vergrößerung in einem neuen Fenster!Im März 1921 konnte der Verein bereits auf einige Jahre erfolgreicher Arbeit zurückblicken. In einem Mitteilungsblatt heißt es: "Beide Unternehmen haben sich als eine große Wohltat für die Gemeinde erwiesen. Die Kleinkinderschule wird fast von allen Kindern des Ortes besucht. Vor allem ist bisher ein besonders günstiger Gesundheitszustand bei den Kindern wahrzunehmen gewesen, was wohl darauf zurückzuführen ist, daß die Kleinen täglich einen Schulweg zurücklegen müssen, zuvor hierfür entsprechend gerichtet werden und dann in der Schule selbst Anregung und Aufsicht haben.

..."An den Sonntagnachmittagen hielten die Diakonissen eigene Kindergottesdienste ab. Das ganze Unternehmen war nur durch ständige finanzielle Unterstützung möglich, da die Schulgelder kaum die Kosten für die Angestellten decken konnten. Namentlich die "Regierung und der Distrikt, das Zentralkapitel des St. Johannisvereins und die Münchener Aachener Mobiliarfeuerversicherungsgesellschaft, die Marktgemeinde und der Weihnachtsbaum des evang. Sonntagsblattes aus Bayern haben regelmäßige und nennenswerte Unterstützungen dem Verein gewährt."

Der Zulauf zur Handarbeitsschule, die nur über einen 15 Quadratmeter großen Raum im ersten Stock des Gebäudes verfügte, war, besonders während der Wintermonate, so groß, daß der kleine Raum längst nicht mehr den Anforderungen genügte. Der Verein beschloß daher in seiner Jahresversammlung am 11. Januar 1921, "an der Südseite des Hauses in einfachster Weise einen Arbeitssaal anzufügen." Der Saal sollte eine Grundfläche von 56 Quadratmetern aufweisen. Für den Bau rechnete man mit Kosten von etwa 25.000 Mark.

Bereits am 11. September 1921 konnte der ebenerdige Saal seiner Bestimmung übergeben werden. Ein Kreuz zierte seinen Giebelfirst. Errichtet im Gedenkjahr des Wormser Reichstages (1521) erhielt er den Namen "Luthersaal". Doch schon bald mußte erneut angebaut werden, denn nun hatte sich herausgestellt, daß die Räumlichkeiten der Kinderschule den Anforderungen nicht mehr genügten. Besonders im Winter, wenn, sich die Kinder drinnen aufhalten mußten, wurde es in den Räumen der Kinderschule eng. Den großen Zulauf, den die Kinderschule erlebte, führte der Vereinsvorstand auf verschiedene Ursachen zurück: "Die beschränkten häuslichen Wohnungen, der die Straßen stark gefährdende Kraftwagenverkehr, die Notwendigkeit des Verdienstes für Vater und Mutter, führen die Kinder noch mehr als sonst in die Obhut einer solchen Anstalt." Insgesamt 102 Kinder waren 1925 in der Bei Klick: Vergrößerung in einem neuen Fenster!Kinderschule angemeldet. Am 21. Juli 1925 wurde mit den Arbeiten an einem großen Erweiterungsbau an der Westseite des bestehenden Gebäudes begonnen. Nur wenige Monate später konnte er am ersten Advent "in einer äußerst gelungenen Feier ( ... ) seiner Bestimmung übergeben werden." Eine Summe von 16.500 Mark mußte in den Neubau investiert werden, so daß der Gesamtwert des Gebäudes mit 50.000 Mark veranschlagt wurde. 1927 wurden noch weitere 0,26 Tagwerk zum Preis von 1300 Mark vom Lehenärar erworben. Im Haus des St. Johanniszweigvereins konnte der evangelische Posaunenchor seine Proben abhalten und auch der evangelische Jünglingsverein genoß hier Gastrecht."

 

 

  Das Umfeld  
  Der Markt Wilhermsdorf liegt am westlichen Rand des Landkreises Fürth und damit im Einzugsgebiet der Städte Nürnberg, Fürth und Erlangen. Kinder aus Wilhermsdorf und den eingemeindeten Dörfern Unterulsenbach, Dürrnfarrnbach, Kirchfarrnbach, Kreben, Altkatterbach, Meiersberg und Dippoldsberg besuchen den Kindergarten St. Johannes.

Vereinzelt werden Plätze auch an Kinder der Nachbargemeinden vergeben. Dies geschieht nur dann, wenn diese Plätze frei sind und die Eltern ein persönliches oder berufliches Anliegen glaubhaft machen können.

Durch die Ausweisung von den Baugebieten östlich Sauweiher und Breiteschbach hat sich Wilhermsdorf vergrößert. Um dem zunehmenden Bedarf der Kindergartenplätze gerecht zu werden, wurde im Jahr 1988 der zweigruppige katholische Kindergarten St. Michael in der Bergstraße und im Jahr 1996 der zweigruppige evangelische Kindergarten Regenbogen in der Jahnsdorfer Straße eröffnet.

Der Kindergarten St. Johannes in der Ansbacher Straße 15 steht im alten Ortskern von Wilhermsdorf in einem verkehrsberuhigten Bereich. Aufgrund von straßenbaulichen Veränderungen herrscht seit 2001 kein Durchgangsverkehr mehr.

Der Kindergarten befindet sich in einem Mischgebiet. Neben Wohnhäusern findet man in der Nachbarschaft eine Arztpraxis, eine Apotheke, das Evangelische Gemeindehaus sowie zwei Handwerksbetriebe. Parkmöglichkeiten sind vorhanden. Dreihundert Meter vom Kindergarten entfernt und gut zu Fuß erreichbar findet man den Ortskern mit Rathaus, Evangelischem Pfarrhaus, Evangelischer Hauptkirche, Sparkasse, Metzger, Bäcker, Post, Gemischtwarenladen sowie Schule, "Bahnhof Mitte" mit Park- und Ride-Möglichkeit.

Trotzdem liegt der Kindergarten im Blick auf sein Klientel, nämlich Familien mit Kindern in der Sackstraße Ansbacher Straße/Weinbergstraße am südlichen Rand des Ortskerns nicht ganz ideal. In seiner Nachbarschaft gibt es nur wenige Familien mit Kindern.

So kommen die Kinder vorwiegend aus dem ganzen Bereich des Altorts, der Siedlung Klinge, dem Bereich Hauptstraße, Bahnhofstraße und Nürnberger Straße, weniger aus der Josephsiedlung und dem Bereich Hub. Das bedeutet, daß viele Kinder einen Weg von mehr als einem Kilometer zurücklegen müssen, der zumeist mit dem Auto, gelegentlich mit der Fahrrad oder zu Fuß zurückgelegt wird. Kinder aus den Ortsteilen werden in Fahrgemeinschaften der Familien zum Kindergarten transportiert.

Als großer Vorteil für den Kindergarten ist sein Alter und die damit einhergehende Verbundenheit der Bevölkerung mit der Einrichtung zu sehen. Zum Teil schon in der dritten Generation bringen die Wilhermsdorfer ihre Kinder in den Kindergarten St. Johannes.

Die Familienstruktur in Wilhermsdorf ist noch relativ "normal". Die Mehrzahl der Kinder wachsen in intakten Familien mit Geschwistern auf. 1/3 leben in Familien mit Großeltern; bei den anderen wohnen die Großeltern am Ort oder in nächster Umgebung. Nur ein geringer Teil der Zugezogenen haben keine Verwandten hier.

Der Anteil von Familien mit ausländischer Abstammung (Türken, Griechen, Italiener) und von rußlanddeutschen Aussiedlern ist ungewöhnlich gering; ebenso die Zahl der Alleinerziehenden.

Bei den meisten Familien bestreiten beide Elternteile den Lebensunterhalt; wobei in der Regel die Mütter einer Teilzeitbeschäftigung am Vormittag nachgehen. Ihre Erwerbstätigkeit beruht auf Angestelltenverhältnissen (meist im Großraum Nürnberg) oder Handwerksbetriebe. Nur wenige Menschen leben noch von der Landwirtschaft.

Konfessionell ist der Ort evangelisch geprägt. Der Anteil der Katholiken liegt wohl bei 25%, der konfessionell anders Orientierten bei 10 %. Die Mehrheit der Kinder in Wilhermsdorf ist getauft.

In Absprache mit den beiden anderen Kindergärten versuchen wir, behinderte Kinder im katholischen Kindergarten zusammenzufassen. Der Anteil sozial auffälliger oder entwicklungsgestörter Kinder ist gering, nimmt jedoch deutlich zu. Im Blick auf die Erwerbstätigkeit der Eltern liegt der Schwerpunkt der Öffnungszeit bei 15.30 Uhr. Um durch Zuzüge verursachter Knappheit an Kindergartenplätzen vorzubeugen, sind wir bereit, nachmittags zusätzlich Kinder aufzunehmen. Wichtig erscheint uns die Pflege der Verbundenheit mit den alten Wilhermsdorfern.

Aufgrund der rückläufigen Kinderzahlen mußten wir für September 2006 eine Kindergartengruppe schließen. Dafür war es uns möglich, eine Kinderkrippe für 14 Kinder einzurichten.

 

 

  Das evangelische Profil des Kindergartens  
  Der Kindergarten St. Johannes, ehemalig "Evangelischer Kindergarten Ansbacher Straße", steht schon immer unter evangelischer Trägerschaft.

Zu Beginn wurde der Kindergarten vom Zweigverein des St. Johannisvereins geführt. Nach dessen Auflösung übernahm die Trägerschaft die evangelische Kirchengemeinde. Der 1989 gegründete Diakonieverein St. Johannes in den Kirchengemeinden Wilhermsdorf und Kirchfarmbach e.V. übernahm die Rolle eines Fördervereins.

In der Vergangenheit mit dem St. Johannesverein verbunden stand dieser als Name für den evangelischen Kindergarten St. Johannes Pate.

So sehen wir den Kindergarten in der Tradition Johannes des Täufers, der den Menschen den Weg zum Glauben an Jesus Christus bereitete und des Jüngers, der der jüngste Jünger war und Jesus besonders nahe stand.

Unser Standpunkt zum christlichen Glauben:

Evangelisch sein heißt für uns:

Den christlichen Glauben an Gott, wie er in der Bibel beschrieben wird, zu vermitteln und zu leben. Die vorbehaltlose Annahme des Menschen, der vergebende Zuspruch Gottes und die daraus erwachsende Befreiung des Menschen zum liebenden Handeln sind Werte, nach denen wir in unserer Einrichtung leben und mit den Kindern arbeiten wollen.

Als "Wegbegleiter" der Kinder geht es uns darum, daß in den Kindern eine vertrauensvolle und tragfähige Gottesbeziehung entstehen kann. Die Mitarbeiterinnen sind darin Vorbilder und Bezugspersonen und prägen neben den Eltern das gesamtmenschliche, also auch das religiöse Denken, Handeln und Empfinden des Kindes mit. Das geschieht, «indem das Kind im täglichen Zusammensein an den Mitarbeiterinnen und in ihrem Umgang mit ihm Vertrauen erlebt und erfährt.»

Die Ziele unserer religiösen Erziehung

Unsere Ziele orientieren sich an der Freiheit des Menschen, so wie Jesus sie gelebt und verkündet hat. In diesem Sinn wollen wir unsere Kinder, auch im Respekt vor ihrer religiösen Herkunft christlich begleiten.

Toleranz, Achtung, Individualität, Lebendigkeit und Kreativität sind für uns Wegweiser zu einem positiven Lebensgefühl.

So sehen wir eine treffende Zielformulierung religiöser Erziehung in einer Aussage von Martin Schneider: "In einem erzieherischen Milieu soll die Interaktion (Wechselwirkung) zwischen Erziehenden und Kindern und zwischen den Kindern untereinander so gestaltet sein, daß Kinder ihre Individualität und ihr Selbst entdecken, erleben, erkennen, bejahen und leben können."

Die Inhalte religiöser Erziehung und ihre Umsetzung

Biblische Geschichten orientieren sich am jeweiligen Rahmenthema, an Festen und Feiern bzw. an der Situation der Kinder, welche der Kindergartenalltag und das Familienleben mit seinen Höhen und Tiefen mitbestimmen. So kann jede Situation ein Ausgangspunkt religiöser Erziehung werden.

Unter dem religiösen Aspekt "Habt doch Vertrauen!" kann z.B. das Gleichnis von der Stillung des Sturms (Markus 4,35-41) beim Übergang zur Schule, in Situationen von Angst und Leid, dem Kind erzählt und darüber geredet werden.

Rollenspiele, Lieder, Erfahrungen durch Bilder und Bücher, sowie kreatives Gestalten mit Farben und Materialien bereichern und vertiefen das Erfahrene und das Erlebte.

KreuzSehr wichtig ist es uns, daß die Kinder Gott als Gesprächspartner kennenlernen und im Gebet Erlebtes zum Ausdruck bringen; ihre Bitten, ihre Enttäuschungen, ihre Ängste, Freude und auch Zorn sollen im Gebet Platz haben. Auch das Danken sollen die Kinder dabei lernen. Darum gehört das Gebet für uns in das Kindergartenleben hinein.

Auch die Begegnung mit der Schöpfung sehen wir als einen Teil der religiösen Erziehung der Kinder. Die Mädchen und Jungen sollen die Natur mit allen Sinnen bewußt spüren, erleben und erfahren. Sie sollen sensibel werden für die Pflanzen und für die Tiere, die mit uns leben. Wir wollen den Kindern die Natur als Gottes Schöpfung zeigen - in der sie leben, mit der sie leben. Wir nehmen dabei das Interesse der Kinder nach dem "Woher und Wohin" der Dinge, der Welt und der Menschen auf und erleben die Freude der Kinder an der Schöpfung.

Auch das Feiern hat seinen Platz in der religiösen Erziehung. So spiegelt sich die Freude an Gottes Schöpfung und am Leben in den Feiern und Festen. Dazu gehören ebenso spontane Feste, Geburtstagsfeiern, sowie geplante Feste, die im Jahreskreis eingebunden sind (z.B. Sommerfest, Herbstfest, Großelternfest) und die am Kirchenjahr orientierten Feiern (z.B. Weihnachten, Ostern, Erntedank).

Wichtig ist uns schließlich die Herzensbildung. Ein Kind "mit Herz" lernt sich und andere mit Stärken und Schwächen anzunehmen. Wir versuchen die Gewissensbildung der Kinder zu fördern, indem wir ihnen Zeit widmen, Verständnis zeigen, Zuhören können, Trost spenden und ihnen Wert- und Normvorstellungen vermitteln.

Unser Platz in der Gemeinde

Unser Evangelischer Kindergarten St. Johannes lebt in und mit der Evangelischen Kirchengemeinde Wilhermsdorf. Die Evangelische Kirchengemeinde, vertreten durch den Kirchenvorstand, ist der Träger unserer Einrichtung. Ein Kindergartenausschuß, dem neben Kirchenvorstehern auch die Kindergartenleitung und der/die Vorsitzende des Elternbeirates angehören, kann dem Kirchenvorstand kleinere Entscheidungen abnehmen oder grundsätzliche Fragen der Kindergartenarbeit vorbereiten. Ein guter und dauernder Kontakt zwischen Kindergarten und Träger ist für den Kindergarten wichtig.

Bei Festen und Aktionen nimmt der Kindergarten am Leben der Kirchengemeinde und der Marktgemeinde (z.B. Spielplatzbau mit Einweihung, Kinderkulturherbst) teil und lädt auch alle Gemeindemitglieder zu sich in den Kindergarten ein (Tag der offenen Tür, Sommerfest, Adventshaus, etc.). Besonders wichtig sind uns die Familiengottesdienste, die mindestens einmal im Jahr in der Kirche abgehalten werden. Mit den Kindern, mit den Eltern und Angehörigen und mit dem Pfarrer gemeinsam Gottesdienst zu feiern, fördert die Gemeinschaft im christlichen Glauben.

"Gott führt mich und zeigt mir den richtigen Weg für mein Leben.
Es ist gut, wenn ich ihm folge."

 

 

  Die rechtlichen Grundlagen unserer Arbeit  
  Wir beziehen uns in unserer Arbeit auf das BayKiBiG (Bayerisches Kinderbildungs- und betreuungsgesetz) und auf das KJHG (Kinder- und Jugendhilfegesetz)

Art. 4
Allgemeine Grundsätze
Die Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern liegt in der vorrangigen Verantwortung der Eltern.
Die Kindertageseinrichtung ergänzt und unterstützt die Eltern hierbei.

Art. 10
Auftrag zur Bildung, Erziehung und Betreuung in Kindertageseinrichtungen

(1) Kindertageseinrichtungen bieten jedem einzelnen Kind vielfältige und entwicklungsangemessene Bildungs- und Erfahrungsmöglichkeiten, um beste Bildungen und Entwicklungschancen zu gewährleisten, Entwicklungsrisiken frühzeitig entgegenzuwirken sowie zur Integration zu befähigen.

(2) Die Kinder sollen entwicklungsangemessen an Entscheidungen zum Einrichtungsalltag und zur Gestaltung der Einrichtung beteiligt werden.

Art. 12
Integrative Bildungs- und Erziehungsarbeit für Kinder mit Sprachförderbedarf
Kindertageseinrichtungen sollen die Integrationsbereitschaft fördern und Kinder aus Familien mit Migrationshintergrund zur Integration befähigen.
Das päd. Personal hat die besonderen Bedürfnisse von Kindern mit Sprachförderbedarf bei seiner päd. Arbeit zu berücksichtigen.

Art. 13
Bildungs- und Erziehungsziele

(1) Das päd. Personal hat die Kinder in ihrer Entwicklung zu eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten zu unterstützen, mit dem Ziel, zusammen mit den Eltern den Kinder die notwendigen Basiskompetenzen zu vermitteln.

(2) Das päd. Personal hat die Kinder ganzheitlichen zu bilden und zu erziehen und auf deren Integrationsfähigkeit hinzuwirken. Der Entwicklungsverlauf des Kindes ist zu beachten.

(3) Verordnung zur Ausführung des BayKiBiG

§ 1 Allgemeine Grundsätze für die individuelle Förderung

§ 2 Basiskompetenzen

§ 3 Kinderschutz

§ 4 Ethische und religiöse Bildung und Erziehung

§ 5 Sprachliche Bildung und Förderung

§ 6 Mathematische Bildung

§ 7 Naturwissenschaftliche und technische Bildung

§ 8 Umweltbildung und -erziehung

§ 9 Medienbildung und -erziehung

§ 10 Ästhetische, bildnerische und kulturelle Bildung und Erziehung

§ 11 Musische Bildung und Erziehung

§ 12 Bewegungserziehung und -förderung, Sport

§ 13 Gesundheitserziehung

Art. 14.
Zusammenarbeit mit den Eltern

(1) Eltern und das päd. Personal arbeiten partnerschaftliche bei der Bildung, Erziehung und Betreuung der Kinder zusammen.

(2) Die päd. Fachkräfte informieren die Eltern regelmäßig über den Stand der Lern- und Entwicklungsprozesse ihres Kindes in der Tageseinrichtung. Sie erörtern und beraten mit ihnen wichtige Fragen der Bildung, Erziehung und Betreuung des Kindes.

 

 


 

  Der Kindergarten stellt sich vor  
  Aufnahmekriterien / Aufnahmemodus  
  a) Im Kindergarten St. Johannes, werden nur Kinder aufgenommen, die ihr drittes Lebensjahr erreicht haben. Sofern Plätze frei sind, können auch unter dreijährige Kinder im Kindergarten aufgenommen werden.

b) Der Aufnahme geht eine persönliche Anmeldung in unserer Einrichtung voraus, bei der die anzumeldenden Kinder mitzubringen sind.

c) Kinder können im laufenden Kindergartenjahr aufgenommen werden, sofern Plätze frei sind.

d) Kinder von alleinerziehenden Berufstätigen, die einen Beschäftigungsnachweis vorlegen, können bevorzugt einen Kindergartenplatz erhalten.

e) Es wird darauf geachtet, daß Kinder, die noch ein weiteres Geschwister in unserer Einrichtung haben, bei uns aufgenommen werden, sofern sie dem Alter nach in einem der drei Wilhermsdorfer Kindergärten einen Platz bekommen würden. Ausgeschlossen von dieser Regelung sind Kinder, deren Geschwister im neuen Schuljahr eingeschult werden.

Die Aufnahme in den Kindergarten wird abgesehen von den Ausnahmen d) und e) strikt nach dem Alter vorgenommen. Es gibt keine Warteliste nach Anmeldetermin!

 
     
  Verfahren der Anmeldung und der Aufnahme zum nächsten Kindergartenjahr (Beginn: 1. September)  
  a) Der jährlich für das neue Kindergartenjahr vorgesehene letzte Anmeldetermin ist der Donnerstag vor Ostern. Familien, die kein nichtschulpflichtiges Kind in einem Kindergarten haben, wird empfohlen, sich in mehreren Kindergärten persönlich anzumelden.

b) Die Vergabe der freiwerdenden Plätze erfolgt nach den in 7.1.1. d), e) und beschriebenen Kriterien.

c) Anmeldungen zu einem späteren Zeitpunkt können für das kommende Kindergartenjahr nur berücksichtigt werden, wenn noch Plätze frei sind.

d) Der Kindergarten versendet in der Woche nach Ostern die ersten Aufnahmezusagen. Die Eltern werden gebeten, innerhalb von 5 Tagen schriftlich zu antworten, ob sie den Kindergartenplatz in Anspruch nehmen wollen oder nicht.

e) Eltern, deren Kind im neuen Kindergartenjahr keinen Platz erhält, bekommen eine schriftliche Absage.

Der Träger schließt mit den Eltern einen Betreuungsvertrag. Die Eltern erhalten die Kindergartenordnung. Sie kommen der Informationspflicht (Krankheit, Telefonnummern, Abholberechtigung) nach.

 
     

 

  Öffnungszeiten (Stand Juli 2009)  
  Im Juni haben die Eltern im Rahmen einer Bedarfsumfrage die Möglichkeit, ihre Wünsche für das bevorstehende Kindergartenjahr zu äußern. Bei einer Zahl von mindestens fünf Kindern können Früh- bzw. Spätdienst eingerichtet werden; bei einer Zahl von mindestens 10 Kindern wird warmes Mittagessen angeboten.

Die momentanen Öffnungszeiten:

Mo. - Do. 7.00 - 16.00 Uhr
Fr. 7.00 - 15.00 Uhr
Kernzeit: 8.30 - 12.30 Uhr

Aus pädagogischen Gründen bitten wir die Eltern, die Kernzeit einzuhalten, da sonst die inhaltliche Arbeit mit den Kindern in den Kernzeiten gestört wird und nicht möglich ist.

Bei Fernbleiben des Kindes haben die Personensorgeberechtigten unverzüglich den Kindergarten zu verständigen.

Die Aufsichtspflicht auf dem Hin- und Rückweg liegt bei den Personensorgeberechtigten
(siehe Kindergartenordnung der evang. Trägerschaft, Punkt 7)

Schließzeiten
werden zu Beginn des Kindergartenjahres bekannt gegeben.

  • Weihnachten: ca. 1 1/2 Wochen
  • Pfingsten: eine Woche
  • Sommer (August): drei Wochen
  • Am Buß- und Bettag hat der Kindergarten geschlossen; jedoch wird bei Bedarf gemeinsam mit dem Kindergarten Regenbogen eine Notgruppe eingerichtet.
 
     

 Elternbeiträge (Stand 2015

Elternbeitragstabelle gemäß den geltenden Förder- und Finanzierungsrichtlinien, gestaffelt nach Alter und                 Buchungszeiten.                         

  • Der monatliche Beitrag richtet sich nach der täglich gebuchten Stundenzahl + Nebenkosten.
  • Die Preise verstehen sich in Euro. 
  • Die Beiträge werden 12 x im Jahr, jeweils zum 10. des Monats im Abbuchungsverfahren eingezogen.

 

Ab Januar 2015 gelten folgende Elternbeiträge:

                                                                     

Beitrags-staffelung nach Regelkind   Ermäßigung für Geschwisterkind Kinder unter 3 Jahren         
Geschwisterkind
unter 3 Jahre 
 
 
 
Stunden      
           
> 3 - 4
 84 € 70 € 143 € 128 €  
> 4 - 5  89 € 74 € 152 € 136 €  
> 5 - 6  94 € 78 € 161 € 144 €  
> 6 - 7  99 € 82 € 170 € 152 €  
> 7 - 8 104 € 86 € 179 € 160 €  
> 8 - 9 109 € 90 € 188 € 168 €  
> 9 - 10 114 € 94 € 197 € 176 €  
           

            Im Elternbeitrag sind folgende Kosten enthalten:

      
  • Spielgeld
  3,50 €
  • Instandhaltungspauschale
  2,50 €
  • Verwaltungspauschale
  5,00 €
 

    zusätzliche mtl. Kosten:

    Hauswirtschaftliche Hilfe

 

  20,00 €

           Mittagessen:

            Zusätzlich fallen bei Bedarf die Kosten für ein Mittagessen von 2,80 € pro Tag an.

            Das Essen wird täglich frisch von Firma Bassalig zubereitet und kann tagweise bestellt werden.

 

            Beitragszuschuss:

            Kinder im letzten Kindergartenjahr (Vorschulkinder) erhalten ab September 2013 einen staatlichen

            Zuschuss von monatlich 100,00 €.

 
  Struktur / Gebäude  
  Wir sind ein zweigruppiger Kindergarten mit je 25 Kindern pro Gruppe, verteilt auf zwei Etagen. Im Tiefparterre befindet sich die Kinderkrippe Mäusegruppe.

Die
Bärengruppe

befindet sich im Parterre.

In diesem Stockwerk befinden sich:

  • ein großer Gruppenraum mit 53,28 qm
  • ein Intensivraum mit 34,56 qm
  • ein Flur mit Garderobe mit 24,33 qm
  • ein Bad mit vier Toiletten mit 18,81 qm
  • eine Teeküche mit 12,96 qm (für alle Gruppen)
  • ein Flur mit 15,11 qm
  • ein Büro mit 23,23 qm (für alle Gruppen)

Die
Schmetterlinggruppe
befindet sich im 1. Obergeschoß.

In diesem Stockwerk befinden sich:

  • ein großer Gruppenraum mit 54,39 qm
  • ein Intensivraum mit 19,52 qm
  • ein Flur mit Garderobe mit 26,19 qm
  • ein Bad mit vier Toiletten mit 18,12 qm
  • ein Turn- und Ruheraum mit 73,83 qm (für alle Gruppen)

Der Dachboden dient als Lagerraum und hat eine Größe von 200 qm.

In jeder Gruppe gibt es Bau- und Puppenecken, sowie eine Kuschelecke und eine Werkbank.

Der Garten hat eine Fläche von 1520 qm; z. T. gepflastert (240 qm) und Wiese (1280 qm). Der Garten ist zum Zenngrund hin gelegen, zur Bahn durch eine hohe Hecke und einen Gartenzaum abgeschlossen.

Im Jahr 2005 wurde die Neugestaltung des Gartens beendet. Es entstand ein Erlebnishügel mit Rutsche, Kletterwand und Tunnel. In den Hügel wurde ein Atrium mit Sitztribüne integriert. Dies eignet sich besonders gut für Aufführungen bei verschiedenen Festen.
Durch die Bepflanzung bietet der Garten Rückzugsmöglichkeiten und ist trotzdem gut zu beaufsichtigen. Die Kinder haben verschiedene Angebote zum Spielen und Toben (Trampolin, Schaukeln, Rutschen, verschiedene Kletter- und Hangelmöglichkeiten, Sandkästen, Hüpfspiele auf dem Pflaster, Torwand).

 

 


 

  Tagesablauf:  
 
07.00 Uhr
Öffnung

Sammelgruppe Bären

Alle Kinder sammeln sich
in der Bärengruppe,
werden begrüßt und
können sich beschäftigen
08.00 Uhr
Gruppenaufteilung:
Schmetterlinge -
Bären
Begrüßung der Kinder
Kontakt zu den Eltern
Freispiel
Freie Angebote
Freies Frühstück
08.30 Uhr
Ende der Bringzeit

"Kernzeit"

Gezielte Kleingruppenarbeit
Angebote zum Rahmenthema
Projektarbeit
08.45 Uhr
Gemeinsamer Morgenkreis
im Turnraum
 
11.00 Uhr
 
Aufräumen
Stuhlkreis
Gesprächsrunde
Geburtstagsfeier
Gebet
Sing- und Fingerspiele
Garten
11.45 Uhr

Warmes Mittagessen

Vesper

Betreuung in zwei Gruppen
* Gebet
* Essen
12.15 Uhr
Traumstunde
für die Kleinsten
 
Geschichte vorlesen
Entspannung
Musik anhören
12.30 Uhr
Ende der Kernzeit

Abholen der Kinder
möglich

Situative Angebote
16.45 Uhr

Ende des
Kindergartentages
(Freitags bis
14.00 Uhr!!!)
 
 
   

 

 

 

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